Leseprobe – Rezept für die Liebe

Meine Lieben!

Könnt ihr euch vorstellen, wie das Herz rast, wenn man kurz davor ist, euch Lesern zu zeigen, was als Nächstes auf euch zukommt?

Zitternde, eiskalte Finger, ein erhöhter Herzschlag und eine Unruhe, die man nicht kontrollieren kann. Jap, genau so geht es mir gerade. Denn die Dark Rose – Reihe ist abgeschlossen. Und endlich, endlich kann ich euch eine ersten Einblick in mein Rezept für die Liebe geben!

Aufgeregt, bin ich eigentlich ständig, wenn es um meine Bücher geht. Aber es sind 2 verschiedene Kicks, die uns Autoren antreiben – ein neues Buch vorstellen und eines veröffentlichen – beides ist wirklich toll! Und bringt uns an unsere Grenzen 😉

Aber für euch nehme ich das gern auf mich! Hier als die erste Leseprobe (unlektoriert) aus dem Prolog! Ich hoffe sehr, ihr werdet Myra und Alan genauso ins Herz schließen, wie ich es getan habe!

»Sind wir wirklich wieder soweit, dass wir uns gemeinsam verstecken müssen?«
Alans tiefer Bariton erschreckt mich beinahe zu Tode und ich staune nicht schlecht, als er sich aus dem alten Ohrensessel direkt am Fenster erhebt. Wie habe ich ihn übersehen können?
»Was willst du, Alan?«
Mit wenig Begeisterung trenne ich mich von meiner Tür im Rücken und bin mit wenigen Schritten bei dem Sessel ihm gegenüber. Es sind schon immer diese beiden Ohrensessel und schon immer haben wir in ihnen so gesessen wie jetzt.
»Ich bin von dieser sinnlosen Veranstaltung geflohen. Genauso wie du. Solltest du nicht bei deinem Herzbuben David sein und dich von ihm mit winzigen Canapés füttern lassen?«
Sein Blick ist so spöttisch, dass ich entscheide, dass er keine Antwort von mir verdient. »David kann sich wunderbar allein amüsieren. Gibt doch genügend Püppchen hier, die sich sicher liebend gern von ihm langweilen lassen.«
Mit einem tiefen Seufzen lasse ich mich auf meinen alt angestammten Platz fallen und nehme Alans Erscheinung in mich auf. Seine dunkelblonden Locken liegen wie gemalt um seinem Kopf, seine Augen funkeln mich von oben herab an, wie sie es schon in unserer Kindheit getan haben und sofort wird mir wieder klar, warum ich ihn nicht leiden kann. Und zwar noch nie.
»Das klingt aber nicht sehr verliebt, meine liebe Myra. Solltest du deinem Verlobten nicht ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken?«
Seine Stimme schickt mir Schauer über den Rücken, aber davon werde ich mich nicht beeinflussen lassen. Diese Wirkung hat er seit Jahren auf mich und jedes Mal will ich mich am liebsten übergeben, wenn ich in seiner Nähe bin.
»David bekommt genügend Aufmerksamkeit von meiner Mutter. Und jetzt hör auf. Du wirst mich nicht aus der Reserve locken können, nur weil ich mich nicht so verhalte, wie es alle gern hätten.«
»Das hast du schließlich noch nie getan, richtig?«
Spöttisch hebt Alan eine Augenbraue und sein stechender Blick geht mir durch und durch. Aber hinter seiner äußerlichen Attraktivität verbirgt sich eine verabscheuungswürdige Persönlichkeit, die er scheinbar nur mir offenbart. Soll ich mich jetzt für etwas Besonderes halten? Ich denke nicht.
»Wenn du das sagst. Können wir jetzt einfach still sein? Wenn ich plappernde Gesellschaft gewünscht hätte, wäre ich draußen geblieben.«
Mir vor der Brust verschränkten Armen lehne ich mich zurück und sehe aus dem Fenster. Dafür, dass wir erst Anfang März haben, ist es ein wirklich milder Tag und zu gern wäre ich lieber in der Stadt bei Granny, mit der Nase tief in einem Buch versunken. Draußen auf ihrer Terrasse über ihrem Café und ihrer Wohnung. Der Gedanke an die kleine Oase mitten in Dublin, hoch über den Dächern der Stadt entlockt mir ein tiefes Lächeln. Es ist ein Ort der Ruhe und der Einzige, an dem keiner auf mich einredet, warum ich schon wieder nichts mache und einfach rum sitze.
»Warum hast du seinen Antrag angenommen, wenn du gar nicht in seiner Nähe sein willst. Oder kannst?«
Alans sanfter Tonfall überrascht mich, denn so spricht er nie mit mir. Wir kennen uns seit beinahe 20 Jahren und jedes Mal, wenn wir aufeinandertreffen, muss man aufpassen, dass wir uns nicht die Köpfe einschlagen.

Und? Ich bin neugierig, nervös und noch Vieles mehr – was sagt ihr? Ach, hatte ich euch schon verraten, dass es anders ist als meine letzten Bücher? Keine reine Erotik, sondern ein Liebesroman, der unter die Haut geht!

Eure

JRKönig_Schriftzug

12 Gedanken zu “Leseprobe – Rezept für die Liebe

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