Bad Santa – das Jahr endet heiß – Teil 2

BadSanta

Und? Und? Und?

Weihnachtsüberraschungen sind die Besten – Jo

Mit ihrer Hand noch immer auf meinem Schwanz beobachte ich Reaktion. Natürlich hat Camilla schon von dem Club gehört. Schließlich arbeitet eine gute Freundin von ihr hier. Aus diesem Grund bin ich dieses Jahr auch hartnäckiger gewesen, Camilla davon zu überzeugen mitzukommen. Mina wird sich freuen, wenn sie uns sieht. Wahrscheinlich überlegt sich meine Begleitung gerade, wie sie am schnellsten davon rennen kann, denn sie weiß, was es für ein Club ist.
„Du musst nichts tun, was du nicht willst. Du kannst nur zusehen, du kannst mit anderen spielen oder nur mit dir selbst – oder mir. Heute Nacht ist alles möglich, aber nichts, was über deine Grenzen hinausgeht“, besänftige ich Camilla, deren Finger sich ein wenig schmerzhaft um meine gekrallt haben. Leider hat sie dabei meinen Schwanz losgelassen, doch das holen wir nach. Später, wenn sie sich von dem Schock erholt hat, werde ich ihr zeigen, wie sehr sie mir gefällt.

„Mina hat dich dazu angestiftet, oder? Deswegen hast du nicht nachgelassen, als ich abgesagt habe. Wieder und wieder und wieder. Sie will mich schon so lange hier haben, dass es mir Angst machen sollte“, überlegt Camilla anstatt auf meine Worte zu reagieren.
„Willst du gehen?“, frage ich sie vorsichtig, auch wenn es mir missfällt, es auszusprechen.
„Nein“, sagt sie bestimmt, dreht sich zu mir und sieht mich mit einem so intensiven Blick an, dass mein Schwanz sofort wieder reagiert.
„Dann sollten wir hineingehen. Das Essen beginnt in wenigen Minuten und wahrscheinlich sind wir die Letzten. Bist du bereit für den großen Auftritt?“ Sie erwidert mein Lächeln, obwohl ihr sicher nicht wohl bei dem Gedanken ist. Aber Camilla ist gut darin zu verstecken, was wirklich in ihr vorgeht. Das fasziniert mich seit dem ersten Moment, in dem sie vor mir stand, mich mit unschuldigem Blick angesehen hat, der nicht verbergen konnte, dass viel mehr in ihr steckt.
„Dann los“, entscheidet Camilla, läuft vor mir her, noch immer an meiner Hand und klopft an den Eingang des Hotels, in dem das Dark Rose als Exklusivclub untergebracht ist.
Die riesige, zweiflügelige Eingangstür wird geöffnet, ein junger, halbnackter Mann, dessen Muskeln meinen nicht das Wasser reichen können, verbeugt sich tief, bevor er Camilla dabei helfen will, aus ihrem Mantel zu schlüpfen. Entschieden gehe ich dazwischen, funkle den Typen so an, dass er schnell das Weite sucht und grinse dabei.
„Du hättest ihn nicht gleich so erschrecken müssen“, bemerkt Mina, die in einem wunderschönen, schwarzen Satinkleid auf uns zukommt.
„Wie immer auf den letzten Drücker“, spricht sie weiter, bevor ich etwas erwidern kann. Der Typ wollte seine dreckigen Finger an meinen Gast legen – da ist etwas Furcht wohl erlaubt.
„Mina, ich freue mich, dich zu sehen“, begrüße ich unsere Freundin mit einem Küsschen links und rechts.
„Du trägst ein wunderschönes Halsband“, stellt Camilla neidlos fest, trägt dieses wunderschöne Lächeln auf den Lippen, das mich vergessen lässt, dass man Minas steifen Brustwarzen durch den Stoff hindurch erkennt.
„Ein Geschenk von Cedric. Er kümmert sich immer so gut um mich. Ich freue mich ebenfalls, dass du hier bist. Dieser Abend ist gerade um einiges interessanter geworden“, stellt Mina fest, drückt Camilla fest an sich und wirklich dreckige Vorstellungen, die mich meine Eier kosten könnten, wenn Cedric sie errät, entstehen vor meinem inneren Auge.
„Denk nicht einmal dran, Mina. Ich werde mich nur umsehen und Anregungen für den Shop holen. Nichts weiter. Du weißt ganz genau, dass es nicht meine Szene ist“, wehrt Camilla direkt ab, so überzeugend, dass selbst ich daran glaube. Dabei habe ich wirklich ein wenig gehofft, sie würde auf Minas Welt stehen.

„Auch dann bist du hier genau richtig. Such dir einen Partner – oder eine Partnerin und hab deinen Spaß. Es ist eine Weihnachtsfeier, da fallen doch alle etwas aus dem Rahmen, nicht wahr?“ Sie zwinkert mir zu, nimmt die Hand meiner Begleitung und geht mit ihr in Richtung Speisesaal.
„Aber zuerst stärken wir uns. Ohne etwas Gutes im Magen, kann man noch soviel Lust haben, wie man will. Da fehlt die Kraft zum Durchhalten.“ Die beiden Ladys kichern, entfernen sich immer weiter, während ich wie ein dummer Junge im Eingangsbereich stehe, unsere Mäntel in der Hand.
Der halbnackte Typ, der Mina und Camilla sabbernd hinterher starrt.
„Hey du!“, rufe ich ihm entgegen, beobachte zufrieden, wie er heftig zusammenzuckt und so gar nicht mehr der heiße Butler ist, den er mimt.
„Wärst du wohl so gnädig unsere Mäntel entgegenzunehmen, statt den Damen hinterherzusabbern? Übrigens würde ich mich an deiner Stelle zurückhalten – du würdest es mit keiner von beiden aushalten. Versprochen“, weise ich ihn hin, nachdem er zu mir geeilt ist, sämtliche Erhabenheit verloren und komplett aus der Rolle gefallen.
„Also lass die Finger von ihnen“, füge ich hinzu, woraufhin er heftig nickt. Was finden Frauen nur an solchen Hänflingen, die zwar trainiert sind und äußerlich etwas hermachen, aber innerlich nichts als ein lautes Echo vorhanden ist.
Als er endlich verschwunden ist, folge ich Camilla und Mina in den Speisesaal und stelle erstaunt fest, dass wir direkt neben den Gastgebern sitzen. An der Stirnseite finde ich Cedric und Mina, links davon ihre besten Freunde Helena und Jackson und rechts Camilla und ein freier Stuhl für mich. Der gesamte Saal dreht sich zu mir um und unter den hungrigen Blick der anwesenden Damen komme ich mir wie Frischfleisch voll. So muss es Frauen gehen, wenn sie aufreizend gekleidet in einen Club kommen. Traurig aber wahr, es fällt mir erst jetzt auf und es widert mich an.

Die Frauen tragen alle noch weniger als Camilla oder Mina, sitzen zum Teil mit nackten Brüsten am Tisch, die Männer daneben oben ohne. Kurz nur überlege ich, ob ich mich ebenfalls entkleiden sollte, doch es wird wohl das einzige Mal sein, dass ich angezogen eine Besonderheit bin – vor allem in einem Club wie diesem.
„Schön dich zu sehen, Jo“, begrüßt mich Cedric mit Handschlag, und bittet mich, Platz zu nehmen.
„So, da wir jetzt endlich vollständig sind“, Mina sieht mich bedeutungsschwer an, lächelt aber, „möchte, ich diesen Abend als eröffnet bezeichnen. Esst, soviel ihr könnt, bis wir in zwei Stunden die Türen zum Club öffnen. Sammelt eure Kräfte, denn bis zum Morgengrauen ist es noch lang. Auf einen fabelhaften Abend“, eröffnet sie das Essen, hebt ihr Glas und alle anderen folgen ihr. Ein Einstimmiges auf Mina ertönt und all die Menschen beginnen sich den Magen vollzuschlagen.
„Geht es dir gut?“, will ich von Camilla wissen, die interessiert ihren Blick über die Anwesenden wandern lässt.
„Oh, dass denke ich schon. Mina hat mir bereits Champagner gegeben, bevor du gekommen bist. Meine Furcht vor dem, was ich sehen könnte, hält sich also in Grenzen“, gesteht sie mir, nimmt einen Schluck aus ihrer Champagnerflöte und greift dann nach Gabel und Messer.

„Du musst betrunken sein, um die Nacht zu überstehen?“, frage ich erstaunt nach, lege meine Hand auf ihren nackten Oberschenkel und kann kaum der Versuchung widerstehen, sie weiter nach oben wandern zu lassen. Schließlich weiß ich, dass nichts meine Erkundungstour unterbrechen würde und allein der Gedanke lässt mich hart werden. Schon wieder. Erstaunt warte ich auf eine Antwort, denn ich habe damit gerechnet, dass Camilla meine Hand wegschlagen würde. So wie jeden Versuch meinerseits in den letzten Jahren, sie von mir zu überzeugen.
„Nein, auf keinen Fall. Aber es ist definitiv spannender, wenn die Hemmschwelle nicht mehr so hoch ist, dass ich mich dahinter verstecken könnte. Gott, Jo, ich bin schon jetzt so heiß. Seit meine Hand auf deinem Schritt lag“, flüstert sie heiß in mein Ohr, woraufhin ich schwer schlucke. Hat sie das ernsthaft gesagt?
„Bist du betrunken?“ Alarmiert sehe ich ihr in die Augen, suche nach Anzeichen, dass sie bereits zu abgefüllt ist, um den Abend gebührend zu genießen, doch ich finde keine.
„Jo, ich bin kein kleines Mädchen mehr. Vielleicht bin ich nicht mehr ganz nüchtern, aber das hier“, sie hebt ihr Glas ein wenig, „ist mein Letztes für heute. Danach gibt es nur noch Wasser für mich. Jede Berührung von dir soll sich so gut anfühlen, wie deine Hand auf meinem Oberschenkel“, raunt sie erneut, ihr heißer Atem prallt gegen mein Ohr und ich starre sprachlos in Minas Richtung. Was ist bitte mit Camilla passiert?
„Sieh mich nicht so an. Ich bin froh, dass sie dir endlich zeigt, wieso wir so gute Freundinnen sind“, kommentiert diese unsere kleine Unterhaltung, während Camilla sich kichernd zurücklehnt.

„Ihr Biester“, beschwere ich mich, als mir klar wird, dass ich aufs Korn genommen wurde. Doch noch immer liegt meine Hand auf Camillas Bein und so nutze ich meine Chance. Es wäre doch gelacht, wenn ich sie nicht doch ein wenig reizen kann. Ein wenig Rache hat noch niemandem geschadet, vor allem, wenn man von zwei so schönen Damen verarscht worden ist.

Geräuschvoll zieht Camilla die Luft ein, als meine Fingerkuppen sich unter ihren Rock schieben, und über ihren Venushügel streichen. Sie hat es schließlich nicht anders gewollt, hat sogar begonnen, den Abend noch ein wenig spannender zu machen.
„Oh Camilla, ich glaube, du hast Jo ein klein wenig herausgefordert“, schaltet sich nun Helena ein, und grinst uns breit an. Die brünette Frau steht den beiden Blondinen neben mir in nichts nach, selbst wenn ich nur noch an Camillas pralle Brüste in dieser Korsage denken kann. Oder daran, dass sie bereitwillig die Beine für mich öffnet, nach meinen Fingern bettelt, und sich dabei beginnt mit Mina zu unterhalten. Ich habe das Gefühl, die Hitze, die von ihr ausgeht, versenkt mir die Haut, aber das ist es wert, denn ihr leichtes Zucken, als meine Fingerkuppe über ihre Klit streicht, ist unglaublich erregend.
Selten habe ich eine Frau gehabt, die so empfänglich für meine Berührungen war. Wenn sie es so sehr will, wieso hat sie mich dann drei Jahre lang auf Abstand gehalten?

 

 

 

 

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