Bad Santa – das Jahr endet heiß – Teil 3

Verbrenn dir nicht die Finger – Camilla

Ich bin mir ganz sicher, dass es eine dumme Idee gewesen ist, meine Bedenken über eine Nacht mit Jo über Bord geworfen zu haben. Doch als er diesen Kellner in seine Schranken gewiesen hat, fühlte es sich einfach zu gut an, das Objekt seiner Begierde zu sein. Außerdem habe ich noch lange nicht vergessen, wie hart sein Schwanz unter meiner Hand gewesen ist. Und ich bin der Auslöser dafür gewesen.
Meine Nerven sind zum Zerreißen gespannt, denn überdeutlich spüre ich seine Finger zwischen meinen Beinen. Sie liegen einfach da, streicheln mich immer mal wieder geistesabwesend, womit Jo mich aber direkt wieder erinnert, wo wir uns hier befinden und was wir noch vorhaben. Meine Gedanken sind überall, nur nicht an diesem Tisch.
„Meine Lieben“, zieht Mina die Aufmerksamkeit auf sich, erhebt sich elegant und lächelt ihren Mann liebevoll an. Dabei entgeht mir nicht, wie sich Cedrics Blick bei ihrem Anblick verdunkelt. Sicher kann er den zweiten Abendpunkt kaum erwarten – Mina ist unglaublich.
Schon immer habe ich mir eine Ausstrahlung gewünscht, wie sie diese Frau hat. Sie muss nur einen Raum betreten und schon liegen alle Blicke auf ihr.
„Ich bedanke mich für dieses angenehme Essen bei euch. Doch jetzt lasst uns runter gehen – ich sehe euch doch an, dass ihr es kaum erwarten könnt, die Hemmungen fallen zu lassen. Wir alle wünschen euch einen sinnlichen Abend, das Dark Rose hat nun seine Tore für euch geöffnet.“

Nun erhebt sich auch Cedric, mit einem leisen Klick legt er ihr eine dünne Kette an und geht voran. Es geht eine Wandlung durch Mina, die sich aufrichtet, ihr Blick richtet sich auf den Boden und ihr Hände legt sie auf den Rücken.
„Wow“, sage ich berührt, denn auch wenn es nicht mein Lifestyle ist, den die beiden leben, bin ich fasziniert von ihrer Stärke, die durch ihre Verbindung zu Cedric nur noch zu wachsen scheint.
„Wir können es ausprobieren“, schlägt Jo mir leise vor. Ich zucke überrascht zusammen, als er seine Fingerkuppe kreisen lässt – kurzzeitig hatte ich ihn wirklich vergessen. Dafür drängt er sich jetzt umso heftiger in mein Bewusstsein, denn sofort ist das Prickeln zurück.
„Nein. Das will ich wirklich nicht“, lehne ich seinen Vorschlag ab, schiebe das Becken ein Stück nach vorn, brauche ich mehr von seiner Berührung. Sein raues Lachen jagt durch meinen Körper, ein Schauer der Extraklasse rieselt über meinen Rücken, meine Nippel stellen sich auf, reiben hart über den Stoff der Korsage als ich unruhiger werde.
Während der Raum sich leert, die anderen Gäste Mina und Cedric folgen, bleiben wir sitzen. Ich hätte mich auch nicht bewegen können – keinen Zentimenter.
Jo erhöht langsam den Druck auf meine Klit, dreht sich auf seinem Stuhl zu mir und im Augenwinkel erkenne ich sein Lächeln. Es macht meine Situation noch ein wenig schlimmer, denn es ist unglaublich. Dieser Mann ist so schön, dass es verboten sein sollte, so zu lächeln.

Innerlich schüttele ich den Kopf, über meine unsinnigen Gedanken, als ich das Stöhnen nicht mehr unterdrücken kann. Viel zu gut fühlt es sich an, was er tut. Außerdem bin ich viel zu lange enthaltsam gewesen. Das erste Mal seit Monaten frage ich mich, warum? Warum habe ich Jo widerstanden und abgewiesen? Wenn allein sein Finger binnen weniger Minuten meinen Körper in Flammen setzen kann, was ist er dann in der Lage zu tun, wenn er seinen gesamten Körper einsetzt?
„Halt dich nicht zurück. Wir sind allein“, wispert Jo nahe an meinem Ohr, streicht mit seiner Nasenspitze über meine Wange, was mich Wimmern lässt. Dazu das stetige Massieren meiner Klit, die kleinen Druckveränderungen, seine Nähe, sein herber Geruch, seine hauchzarte Berührung mit der Nase. Es ist total verrückt, dass ich so heftig auf ihn reagiere, aber ich kann nichts dagegen tun. Mein Körper hat die Führung übernommen und so dränge ich mich seinem Finger weiter entgegen, versuche, den Druck selbst zu erhöhen, da es nicht genug ist. Er hält mich hin, an dieser gefährlichen Grenze, an der ich noch zu weit weg bin um mich fallenzulassen aber viel zu nah, um aufhören zu können.
„Du quälst mich“, presse ich zwischen den Zähnen hervor, als zwei seiner Finger in mich eindringen, sein Daumen ihren Platz auf meiner Klit einnehmen und er mich jetzt gleich doppelt reizt.
„Ich gebe nur das zurück, was du drei Jahre lang mit mir gemacht hat“, erwidert er trocken, doch seine Stimme ist kratzig, auch ihn lässt das hier nicht kalt.
Mein Puls schießt in die Höhe, mein Herzschlag setzt einen Moment aus und ich stöhne ungehalten Jos Namen, denn er erhöht so abrupt das Tempo und den Druck, dass ich ihm nicht folgen kann. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass er mir das gibt, was ich so dringend brauche, wonach ich mich sehne.

Seine Stöße sind tief, die Finger hat er leicht gekrümmt, so dass er jedes Mal über diesen einen unglaublichen Punkt in meinem Inneren reibt, wodurch mein Wimmer, Stöhnen, Keuchen, Beben und Zucken immer unkontrollierter wird.
„So ist es gut, Camilla. Lass einfach los. Drei Jahre reichen, um dir zumindest vorgestellt zu haben, wie es wäre, wenn ich genau das tue. Wenn meine Finger dich ficken und ich dir so nah bin, dass du mich riechen kannst. Hab ich Recht, Camilla? Erfüllen sich gerade deine tiefsten Wünsche, wenn ich dich kommen lasse? Allein durch meine Hand?“
Seine Worte treffen direkt ins Schwarze, schießen zwischen meine Beine und lassen mich sämtliche Grenzen überschreiten. Meine Reaktion ist ein lautes Stöhnen, ein heftiges Krampfen und der Wunsch zu zufließen.
„Genauso habe ich es mir immer vorgestellt“, lässt Jo mich wissen, bewegt seine Finger langsamer in mir, hört aber nicht auf meine Klit zu verwöhnen.
„Jo“, bekomme ich gerade noch heraus, bevor er sich mir entzieht, mit einem Arm den Tisch abräumt und mich daraufsetzt, nachdem er meine Hüften gepackt hat.
Noch nie habe ich gesehen, wie schnell ein Mann seine Hose loswerden kann, doch er kann es anscheinend genauso wenig wie ich erwarten. Mein Kitzler pocht so heftig, dass es beinahe schmerzhaft ist, doch die Lust, die durch meinen Körper schwabbt schluckt alles Negative. Als ob es überhaupt irgendetwas Negatives geben könnte, solange Jo mich mit diesem feurigen Blick bedenkt, während er eine Hand wieder auf meine Hüfte legt, mich bis an die Tischkante zieht und die andere Hand meinen Nacken findet.
„Darauf warte ich einfach schon viel zu lange, als es heraus zu zögern. Wir nehmen uns später mehr Zeit, aber jetzt, will ich dich einfach nur spüren.“
Dieser Mann weiß ganz genau, was er sagen muss, um mich vollends zu verzweifeln. Ich greife nach seinem wieder steinharten Schwanz, dirigiere ihn zu meiner Pussy und lehne mich ihm entgegen.

„Küss mich“, bitte ich ihn heiser, stöhne, als er meinen Wunsch erfüllt und gleichzeitig in mich stößt. Es ist ein Gefühl, das ich nicht einordnen kann. Unmöglich. Sein Kuss ist hungrig, seine Stöße in mir ungehalten, seine Finger auf meiner Haut heiß. Ich bin noch immer so aufgeheizt von meinem ersten Orgasmus, dass ich bereits nach wenigen Augenblicken zu beben, kralle die Fingernägel in Jos Kopfhaut und gebe mich ihm vollständig hin. So lange ist mir kein Mann mehr so nah gekommen. Noch nie hat mich einer von ihnen so ausgefüllt und gut fühlen lassen, wie Jo gerade eben. Er weiß ganz genau, wie er mich antreibt, mich meinen Grenzen näher bringt und sich dabei selbst das nimmt, was er braucht.
Immer heftiger zittert mein Körper, ich zucke zusammen, als sein Daumen meine Klit findet, er sie träge verwöhnt und mir den Rest gibt. Ich spanne mich an, keuche gegen seine Lippen, beiße ihm in die Unterlippe, als der Höhepunkt sich nicht mehr aufhalten lässt.
Wieder krampfe ich, massiere seinen Schwanz tief in mir mit meinen zuckenden Muskeln und genieße das Gefühl, dass ich ihn an den Eiern habe. Sein Stöhnen erfüllt den Raum, ist ein unglaubliches Kompliment für mich, denn er stöhnt wegen mir. Wegen dem Sex mit mir, unseren Küssen, meinem Körper, meinem Höhepunkt. Immer unterkontrollierter stößt Jo in mich, pulsiert heiß in mir. Ich koste meinen Orgasmus voll aus, werfen den Kopf in den Nacken und liebe das Gefühl, das seine Lippen auf meinem Hals auslösen.
„Fuck“, knurrt Jo heiser, beißt mir liebevoll in den Übergang zwischen Hals und Nacken, was mich endgültig noch einmal Kommen lässt. Scheiße, wie macht er das?
„Das kannst du laut sagen“, kommentiere ich seinen Ausstoß, während ich versuche, tief durchzuatmen.

„Ich dachte, das hätte ich getan“, entgegnet er grinsend, zieht mich mit der Hand im Nacken wieder zu sich, küsst mich und ich bin mir sicher, dass ich mich daran gewöhnen könnte. Allein der Gedanke bringt mein Herz zum Stolpern, denn was soll denn der Mist? Ich könnte mich daran gewöhnen, von Jo geküsst zu werden? So, als wäre ich die Einzige für ihn? Denn genauso fühlt es sich an?
Und obwohl in meinem Inneren ein Aufruhr beginnt, den ich unmöglich kontrollieren kann, erwidere ich den Kuss, kralle die Finger in seine Haare und lasse mich von ihm in Besitz nehmen. Wenigstens für diese eine Nacht werde ich es ihm erlauben, meine Lust zu kontrollieren.

„Geht es dir jetzt besser?“, frage ich ihn zwinkernd, denn kurz bevor er in mich eingedrungen ist – endlich – habe ich seine Anspannung greifen können.
„Nicht wirklich. Diese drei Jahre haben mich wirklich an den Eiern gehabt, also quasi du. Da reicht eine Nummer nicht. Versprochen.“ Sein Gesichtsausdruck ist für mich undurchsichtig, aber es ist mir egal. Denn schon wieder, lassen seine Worte meine Lust aufflammen und meine Haut prickelt dort, wo er mich berührt.
„Dann sollten wir keine Zeit verlieren. Du hast nur diese eine Nacht, um dir zu holen, was du so lange begehrt hast.“

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