Bad Santa – das Jahr endet heiß – Teil 12

Aufgeben steht nicht zur Debatte – Jo

Ich kann nicht anderes, als Camilla anzustrahlen.
Weihnachten ist vorüber, sie hat sich keine Sekunde länger darüber beschwert, dass ich bei ihr geblieben bin und ich habe das Gefühl, wir sind einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gegangen.
Zumindest fühlt es sich für mich so an, wenn sie ihre Arme um mich schlingt, mir tief in die Augen sieht und ich daran erkennen kann, dass sie ebenso viel für mich empfindet, wie ich für sie. Auch wenn sie es auch nicht ausspricht. Dazu werde ich sie nicht drängen, so lange sie bei mir bleibt und mich nicht mehr wegschickt.
Einen Moment lang, habe ich ihr wirklich geglaubt, dass sie mich nicht mehr bei sich haben möchte. Ganz kurz, als die Bestürzung über diesen merkwürdigen Besuch noch von ihr Besitz hatte. Ein Glück kann ich sehr beharrlich sein, wenn es darum geht, die Menschen zu beschützen, die mir etwas bedeuten. Viel bedeuten. Wenn nicht sogar alles. Doch dafür ist es einfach zu früh. Zumindest, um Camilla damit zu provozieren.
Eigentlich war ja der Plan, dass wir die Weihnachtstage in meinem Haus verbringen, aber sie wollte ihre Wohnung partout nicht verlassen. Sie will ihrem Stiefvater ins Gesicht sehen, wenn er sie aufsucht und ihm mit allem konfrontieren, was er ihr angetan hat, will sich verteidigen, sollte er sie tatsächlich angreifen und bedrohen. Es ist eine beschissene Idee, aber Camilla ist davon einfach nicht abzukriegen. Also haben wir es uns bei ihr gemütlich gemacht und tun nichts.
Okay, nichts ist untertrieben, da wir die Finger nicht voneinander lassen können. Außerdem reden wir viel. Ich glaube, kaum ein anderer Mensch – außer vielleicht meine Mutter – wissen so viel über mich, wie Camilla jetzt. Aber auch sie öffnet sich mir, hat mir von ihrer Vergangenheit erzählt, nicht nur die Dinge, die Tim ihr angetan hat, sondern auch alles andere ringsherum.
Mit ihr zu sprechen, ist so leicht, als wäre sie dabei gewesen und man frischt die Erinnerung nur nochmal auf. Eigentlich wäre es besser, wenn wir das nur mit den Guten davon tun, aber ich möchte, dass sie den ganzen Mann kennt, auf den sie sich einlässt.
Ab und zu kann ich spüren, wie schwer es ihr fällt, sich darauf einzulassen und mir zu vertrauen. Verübeln kann ich es ihr nicht, selbst wenn ich mir wünsche, sie würde den letzten Rest ihrer Mauer endlich fallen lassen.
„Worüber denkst du nach?“, fragt sie mich gedankenverloren, während ihre Hand durch meine Haare fährt und ich versucht bin, sie sofort unter mich zu bringen und ihr zu zeigen, was ich am liebsten mit ihr tue.
„Über den Verlauf der letzten anderthalb Wochen. Nur noch wenige Tage, bis du dich entscheiden kannst, was du willst. Mich oder alleine sein“, antworte ich ihr dennoch, schlinge einen Arm um ihre Taille und ziehe sie eng an meine Brust. Schon vor Stunden sind wir mit Kissen und Decken auf den Fußboden gezogen, weil das Sofa einfach zu schmal für uns ist. Hier unten haben wir allen Platz, den wir benötigen.
„Denkst du wirklich, ich könnt jetzt noch gehen?“ Sie scheint ehrlich überrascht, denn sie löst sich von mir und sieht mich bestürzt an.
Nein, eigentlich kann ich das nicht. Aber ich werde Camilla zu nichts zwingen, was sie nicht möchte. Sie will diese Tage mit mir genießen? Sehr schön, das tue ich auch.
„Ich hoffe, dass du es nicht mehr kannst. Oder gar nicht mehr willst. Aber ich habe dir am Anfang des Deals die Wahl gelassen und werde das nicht zurücknehmen.“ Erstaunt sieht sie mich an, doch dann wird ihr Blick weicher, ihre Hände streichen über meinen Bauch, und ich spüre, wie ich schon wieder hart werde. Meine derzeitige Blutversorgung ist wirklich nicht die Beste, wenn ich meine Zeit allein mit Camilla verbringe, aber ich will es gar nicht anders. Es fühlt sich viel zu gut an, wenn sie mich berührt, wenn sie mich heiß macht und mittlerweile ganz genau weiß, wie sie mich an meine Grenzen bringen kann.
Sie platziert einige Küsse auf meinem Kiefer, wandert tiefer über meinen Hals und schwingt gleichzeitig ihr Bein über meine Oberschenkel. Nackt und wunderschön, mit verzaustem Haar von den Dingen, die wir vorher getan haben, ist sie über mir, als sie sich ihren Weg über meine Brust küsst, kurz an meinen Brustwarzen saugt, um eine weitere Spur über meinen Bauch zu ziehen.
Heiß schießt die Lust durch meinen Körper, sammelt sich in meinem Schwanz, der sofort wächst und hart für sie wird. Mit einem Lächeln auf den Lippen sieht sie mich durch die dunklen Wimpern an, bevor sie diese um meine Krone schließt. Seufzend lege ich den Kopf in den Nacken, als sie zärtlich an mir saugt, eine Hand um meinen Schaft legt, die andere um meine Hoden. Es ist ein teuflisches Spiel, das sie da treibt und es ist gleichzeitig das Beste, was ich je erlebt habe.
Mit quälend langsamem Tempo, gleitet meine Erektion in ihren heißen Mund, der mich willkommen heißt und verrückt macht. Man sollte meinen, dass ich, nachdem wir bereits so viel Sex hatten, dass ich den Überblick verloren habe, abgehärtet wäre, mehr Zeit bräuchte um meine Grenzen zu erreichen, doch Camillas Zunge, mit dem sie meinen Schaft umkreist, macht jede Zurückhaltung zunichte. Sie weiß einfach zu genau, wie scharf ich es finde, wenn sie mich aus diesem Winkel ansieht, wenn meine Krone gegen ihren Rachen drückt und sie hart an mir saugt, als würde alles davon abhängen. Dazu ihre dünnen Finger, die gekonnt meine Hoden massieren, mal mit mehr, mal mit weniger Druck und ich könnte direkt in ihren Rachen kommen. Binnen weniger Minuten, wie ein Teenager bei seinem ersten Blowjob.
„Fuck, Camilla“, stoß ich hervor, als sie den Kopf immer schneller hebt und wieder senkt, ihre Hand mehr Druck ausübt und ihre Zungenspitze das kleine Loch meiner Erektion liebkost.
Sie kichert bei meinem Versuch, mich zurückzuhalten, als ich ihren Kopf festhalten will, um das Tempo zu bestimmen. Das Summen ihres Lachens schießt direkt in meine Hoden, die sich heftig zusammenziehen und ich weiß, dass ich verloren habe. Nur noch meine Krone im Mund, sieht sie mich an, zwinkert mir zu und saugt dann ein letztes Mal so sinnlich an mir, dass mir Hören und Sehen vergeht. Kontrolle zu behalten ist zwecklos, also kralle ich die Hände in ihre weichen Haare, halte ihren Kopf so an Ort und Stelle, nur um mein Becken zwei Mal nach vorn zu stoßen und mich dann in ihr zu ergießen. Mit einem tiefen Stöhnen lasse ich einfach los, schließe die Augen und genieße die Hitze, die meinen Schwanz umgibt, als ich komme.
Mit einem Grinsen leckt sich Camilla die Lippen, nachdem ich mich aus ihr zurückgezogen habe und ihr Blick ist voller Feuer. Eines, dass dich vollständig einnimmt, wenn du nicht aufpasst. Doch das ich verlieren werde, wusste ich schon im ersten Moment, als ich in ihre Augen gesehen habe. Für manche mag das kitschig klingen, für mich ist es die reine Wahrheit.
„War das jetzt die Antwort darauf, ob du bleiben oder gehen möchtest?“, ziehe ich sie auf, schlinge die Arme um ihren nackten Körper und drücke sie an meine Brust. Noch immer lächelt sie versonnen, lässt mich um eine Antwort betteln, während ihre Fingernägel über meine Haut kratzen.
„Wie könnte ich einem Mann widerstehen, der einfach ignoriert, wenn ich alleine sein und ohne ihn sein möchte. Einfach, weil er es besser weiß, als ich selbst?“, fragt sie mich, doch das Lächeln auf ihren Lippen ist mir Antwort genug. Dazu das Funkeln ihrer Augen und ich bin im Himmel. In meinem ganz persönlichen, denn das hier ist mehr als fantastischer Sex. Es könnte der Anfang von etwas wirklich Großem sein.

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