Bad Santa – das Jahr endet heiß – Epilg

Auch wenn es ein wenig länger gedauert hat – zwischen Weihnachten und Neujahr ist es immer so anstrengend statt entspannend – habe ich hier das Ende, also den Epilog, von Camilla & Jo für euch!

Vielen Vielen Dank, dass ihr die beiden mit mir begleitet und mit uns gelitten habt! Ich danke euch außerdem für die Motivation, diese Geschichte zu schreiben 🙂 Der Plan sieht so aus, dass ich es als Ebook herausbringen werde – aber sicher erst gegen Ende des Jahres, denn jetzt ein Weihnachtsbuch? 😉 Also freue wir uns auf ein Wiedersehen in ein paar Monaten 🙂

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit dem Ende! Hoffentlich ist es so, wie ihr es euch vorgestellt habt 😉

***

Ein Neuanfang – Camilla

Obwohl bereits Silvester vergangen ist und Jo alles dafür tut, dass ich den Zwischenfall mit Tim vergesse, zucke ich jedes Mal zusammen, wenn irgendwo ein Geräusch auftaucht, das ich nicht sofort zuordnen kann.
Mir ist klar, dass wir Glück hatten. Dass ich Glück hatte. Denn auch wenn ich mich stark und unantastbar gezeigt habe, raste mein Puls ab dem Moment, in dem ich meinen Stiefvater gesehen habe. Seine Beleidigungen gehen mir nicht aus dem Kopf, auch wenn ich weiß, dass nichts davon wahr ist.
Schon nach meiner Flucht habe ich Jahre gebraucht, um die Gemeinheiten aus meinem Kopf zu bekommen. Wenn man Dinge immer und immer wieder hört, ganz egal, wie abwegig und falsch sie sind – irgendwann glaubt man sie.
Jo ist fantastisch. Seit dem Moment, in dem die Beamten Tim wegschafft haben, seine Stimme noch in meinen Ohren nachhallte, hat er sich um mich gekümmert. Wirklich daran erinnern, wie ich mit ihm zu seiner Mum gekommen bin, kann ich mich nicht mehr.
Ich weiß nur, dass er meine Wohnung geöffnet, eine Tasche gepackt und mich in sein Auto verfrachtet hat. Das Nächste, was ich wieder klar wahrgenommen habe, ist die freundliche Umarmung seiner Mum, als wir angekommen sind. Als würde ich schon immer dazugehören – zu Jo gehören – hat sie mich in den Arm genommen und festgehalten. Das war der Moment, in dem bei mir alle Schleusen geöffnet worden und ich weinte. Gefühlt stundenlang flossen die Tränen und die Anspannung der letzten Jahre, wie verrückt, fiel von mir ab. Jo war an meiner Seite, hielt meine Hand und sagte einfach gar nichts.
Silvester selbst, haben wir ganz entspannt verbracht, mit einem tollen Essen, alten Filmen und lustigen Bildern aus Jos Kindheit. Selten habe ich mich so geborgen gefühlt, wie in diesen Stunden. Aber vor allem habe ich mich nie zuvor so geliebt gefühlt.
Mit jedem Blick, jeder kleinen Berührung, jedem Wort, hat Jo mein Herz schneller schlagen lassen und ich mir ist klar geworden, dass ich diesen unglaublichen Mann tatsächlich liebe. Dass er in diesen zwei Wochen mein Herz erobert und mich damit gerettet. Denn wenn ich jetzt zurückblicke, wird mir klar, dass ich einsam gewesen bin. Nichts hat mir wirklich Freude gemacht, außer die Arbeit mit Jo im Laden. Die One-Night-Stands, die flüchtigen Affären – nichts war richtig.
Seit ich das weiß, geht es mir besser. Denn seitdem kann ich damit abschließen, was mir passiert ist. Zumal ich Jo versprechen musste, jetzt doch endlich mit einer Therapeutin zu reden. Nur widerwillig habe ich dem zugestimmt, aber nach den Erkenntnissen der letzten Tage, konnte ich ihm das schlecht abschlagen.
„Wann willst du wieder zurück in die Stadt fahren?“, möchte Jo in diesem Moment von mir wissen, als ich mich in seinen Armen umdrehe und den Kopf auf seine Brust lege. Wir sind im Gästezimmer seiner Mum und ich weigere mich schon seit einer Stunde das Bett zu verlassen. Nicht, wenn dieser schöne Mann, nackt und herrlich verschlafen neben mir liegt.
Seine Finger wandern federleicht über meinen Rücken, lassen einen angenehmen Schauer darüber rieseln und mir wird bewusst, dass ich Jo noch gar nicht gesagt habe, was ich mittlerweile für mich herausgefunden habe. Dass das zwischen uns für mich mehr ist als ein Deal. Dass ich mit ihm zusammen sein will. Dass er mein persönlicher Held ist, den ich nie wieder missen möchte.
Selten habe ich solche kitschigen, gar romantischen Dinge, gedacht, aber wenn es um ihn geht, kann ich gar nicht anders.
„Wenn es nach mir geht, verlassen wir dieses Bett nie wieder. Die Fahrt nach Hause dauert mir viel zu lange“, antworte ich ihm leise, lasse meine Finger über seine Brust, seinen Bauch bis zu seinem Schritt wandern und lege meine Hand um seinen Schaft. Seufzend schließt Jo für einen Moment die Augen, genießt, wie meine Hand sich langsam auf und ab bewegt. Ich dagegen unterdrücke ein Grinsen, denn sein Penis reagiert sofort auf meine Berührungen. Es dauert nicht lange und er liegt schwer, heiß und hart in meiner Hand.
„Mach so weiter und ich komme wie ein kleiner Junge“, knurrt er dunkel, als ich den Daumen über seine Krone streichen lasse, den Druck ein wenig erhöhe und selbst vor Lust zergehe. Von ihm kann ich einfach nicht genug bekommen, ganz egal, wie oft wir miteinander schlafen.
„Ich bin mir sicher, dass du das zu verhindern weißt“, ziehe ich ihn auf, erhebe mich langsam und schiebe die Decke mit der freien Hand vollständig von seinen Lenden. In seiner vollen Pracht liegt Jo nun vor mir und ich kann mich an ihm einfach nicht sattsehen. Es ist verrückt. Früher wurden die Männer nach einer Nacht langweilig für mich, sie interessierten mich einfach nicht mehr. Mit Jo ist das alles so anders, denn er wird mit jedem Mal nur noch anziehender, heißer und begehrenswerter.
„Camilla“, stöhnt er leise, nachdem ich den Kopf gesenkt und meine Lippen um seine Krone geschlossen habe. Genüsslich lasse ich meine Zunge kreisen, koste von dem ersten Tropfen seiner Lust und sauge zaghaft an ihm. Meine Hand bewegt sich weiter auf und ab, ich lasse Jos Erektion immer ein Stück weiter in meinen Mund gleiten. Ich liebe dieses Gefühl, wenn er die Hände in meine Haare krallt und sich versucht zusammenzureißen, aber eigentlich die Führung übernehmen möchte.
Wie habe ich nur so lange auf ihn verzichten können? Und wie habe ich nur denken können, dass ich mich je wieder entziehen könnte, wenn wir einmal zusammen gewesen sind? Es ist nicht nur das Körperliche, das mich an Jo fasziniert. Eher noch ist es die Verbindung zwischen uns, die mich viel mehr anmacht, als alles andere. Dass ich ihm nur in die Augen sehen muss, um zu wissen, was in ihm vorgeht. Wie er sich mir nicht entziehen kann, selbst wenn wir unter Menschen sind, vor denen wir uns wirklich zusammenreißen sollten.
„Camilla“, knurrt Jo auf einmal, packt meinen Hinterkopf und schiebt sein Becken nach vorn. Ich kann mir das Lächeln nicht verkneifen, als er das Tempo nun doch bestimmt, meinen Mund benutzt. Ich genieße die Kraft, die er anwendet, werde immer schärfer und heißer, je fester er mich packt. Es ist unglaublich, wie sehr es mich anmacht, wenn er mir ganz genau zeigt, was er will. Vor allem, weil ich es bin, die dieses Verhalten in ihm hervorruft, ist die Krönung von allem.
„Komm her“, fordert er, entzieht sich meinem Mund, zieht mich nach oben bis ich über ihm bin. Von ganz alleine setze ich mich auf, positioniere mich über seiner Erektion und lasse mich auf ihn sinken. Wir stöhnen gemeinsam, als er tief in mich eindringt und mich vollkommen ausfüllt. Ich kann bereits jetzt spüren, wie ich meinem Höhepunkt viel zu nahe bin, dafür, dass wir gerade erst anfangen. Aber wenn es um Jo geht, ist es sinnlos mich zusammenzureißen. Bei ihm habe ich keine Kontrolle über mich oder meinen Körper – er allein bestimmt, was in mir vorgeht.
Es sollte mir Angst machen, doch als seine Hände ruhelos über meinen nackten Körper streichen, meine Brüste ausgiebig massieren und liebkosen, meine Nippel zwischen den Fingern rollen lässt und dabei tief in mich stößt. Ich stütze mich auf seiner Brust ab, lasse einfach los und genieße, was er in mir auslöst.
„Jo…“, wimmere ich, als er seinen Daumen auf meine Klit legt, nur leichten Druck ausübt und mich zerspringen lässt. Das Feuer, das durch meinen Körper fegt, habe ich so noch nie empfunden, noch nie hatte ich so ein Prickeln auf der Haut, noch nie habe ich mich so vollständig gefühlt.
„Ich liebe dich, Jo“, keuche ich, als er immer schneller in mich eindringt, das Tempo nicht verringert und mich in den Himmel vögelt.
Kurzzeitig habe ich das Gefühl, dass er einen Moment stockt, bevor seine Hände sich in meine Hüften krallen, er mich fest auf seinen Penis drückt und so tief in mir ist, wie noch nie zuvor.
„Ich liebe dich auch, Camilla“, stöhnt er ungehalten, als er kommt, mich ein zweites Mal kommen lässt und mich fest in seine Arme zieht. Ich kann seinen rasenden Herzschlag gegen meine Brust spüren, seinen Penis in mir pulsieren und all die Liebe in mir ebenfalls.
„So können wir jeden Tag beginnen“, sage ich kichernd, nachdem ich mich von ihm gerollt habe und mich an ihn kuschele. Er lacht ebenfalls, küsst meinen Scheitel und lässt seine Finger über meine Haut tanzen. Noch immer kann ich all die Schmetterlinge in meinem Magen spüren und schließe die Augen.
„Sehr gern“, erwidert er leise, drückt mich eng an sich, seine Lippen noch immer auf meinem Haar.
„Wir müssen dieses Bett irgendwann wieder verlassen, Camilla“, erinnert mich Jo, nachdem wir mehrere Minuten lang still dagelegen haben.
„Ich weiß, aber ich will nicht“, beschwere ich mich kindlich, denn mit ihm hier zu liegen, ist alles, was ich mir wünschen könnte. Nach all dem Stress die letzten Tage und der Begegnung mit Tim, kommt mir die Ruhe mit Jo gerade gelegen. Dazu die Sicherheit, dass ich diesen Mann tatsächlich liebe und meine Welt ist vollkommen. Wer hätte gedacht, dass es so etwas auch für mich gibt? Die Frau, die niemals einen Mann in ihrem Leben wollte?
„Aber dann könnten wir uns in meinem Bett verkriechen – oder deines und müssten keine Angst haben, dass meine Mum irgendwann klopft und uns sehen will.“ Okay, daran ist etwas dran.
„Noch fünf Minuten, dann bin ich so weit“, lenke ich ein. Denn seine Nähe lässt mich die Dunkelheit meiner Vergangenheit vergessen. Endgültig und nicht nur eingeredet, wie vorher immer.
„Deine fünf Minuten sind um“, erinnert mich Jo, nachdem ich tatsächlich wieder eingeschlafen war. Wie wohl kann man sich bei einem Menschen nur fühlen.
„Du bist grausam“, werfe ich ihn an den Kopf, löse mich von seinem unglaublichen Körper und stehe auf. Mit schwingenden Hüften gehe ich ins Bad, weiß genau, dass er mich dabei beobachtet, aber mir soll es nur recht sein. Ich kann nicht genug davon bekommen, dass er mich so sehr begehrt. Es ist Beruhigungs- und Aufputschmittel in einem. Verrückt. Aber so ist ja eh alles, was mit ihm zu tun hat.
„Camilla?“, ruft er mir hinterher, nachdem ich wieder aus der Dusche gestiegen bin, ein wenig enttäuscht darüber, dass Jo mir nicht gefolgt ist. Aber sicher ist es gut, wenn wir uns mal eine Pause gönnen. Zumindest ein paar Stunden lang.
„Ja, mein Liebster?“, frage ich ihn grinsend, lehne mich in den Türrahmen und beobachte ihn, wie er sich den Pullover über den Kopf zieht.
„Dir ist hoffentlich klar, dass deine Liebeserklärung meine Bestätigung dafür ist, Recht gehabt zu haben. Mein Deal hat funktioniert und du wirst mich nicht mehr los“, erklärt er mir grinsend. Als ob mir das nicht klar gewesen ist. Aber ich hatte schon darauf gewartet, dass Jo mich noch einmal darauf anspricht.
Nur mit dem Handtuch um den Körper gehe ich auf ihn zu, lege die Hände auf seine Brust und sehe ihn von unten her an.
„Selbst wenn ich wollte, könnte ich nicht mehr ohne dich sein, Jo. Du hast mir gezeigt, wie schön das Leben sein kann – genau das, was du mir versprochen hast. Als ich gesagt habe, dass ich dich liebe, war es mein Ernst. Weder werde ich es zurücknehmen noch den Deal platzen lassen. Ich möchte mit dir zusammen sein. Weil du alles bist, was ich mir wünschen könnte“, sage ich leise, spüre heiße Tränen der Freude in den Augen, als sein Blick meine Liebe widerspiegelt.
„Glück gehabt. Dir hätte ich alles zugetraut“, zieht er mich zwinkernd auf, legt die Hände um mein Gesicht und küsst mich. So intensiv, dass meine Knie schon wieder weich werden. So, wie sie es bei jedem Kuss von ihm tun. So, wie ich es mir für den Rest unseres Lebens wünsche.

ENDE

3 Gedanken zu “Bad Santa – das Jahr endet heiß – Epilg

  1. Sooooooooooooooooo traumhaft schöööööööön❤❤❤❤❤❤❤❤❤
    Wieder eine Geschichte von dir, die ich unendlich liebe😍😍😍😍😍!
    Camilla und Jo sind mir sehr ans Herz gewachsen!
    Danke Josi😘😘😘😘
    Ein echt toller Blogroman und ich freue mich auf die Veröffentlichung zum nächsten Weihnachtsfest😍

    Gefällt 1 Person

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