It’s a Christmas wonderland

Mein kleines Geschenk an euch. Eine Short-Storie mit Schnee, Weihnachten & etwas Liebe❤️

Die nächsten Tage poste ich immer wieder kurze Teile & am Ende gibt es die gesamte Geschichte nur für euch!

Happy Reading & merry Christmas 🎄

********************************************

Wisst ihr eigentlich, wie sehr ich Weihnachten liebe?

Die bunten Lichter jeden Abend, die tollen Düfte überall und die gemütliche Atmosphäre um mich herum. Ach und nicht zu vergessen, der viele Schnee.

Weiße Weihnachten. Wie lange habe ich davon geträumt und wie lange musste ich darauf verzichten. Bis zu diesem Jahr.

Eine einsame, kleine Hütte mitten am Berg. Genau das, was ich nach diesem Jahr brauche. Zehn Tage Ruhe und Besinnlichkeit für mich, Tiffy und den riesigen Weihnachtsbaum, den mir Mrs. Ginger bereits hat aufstellen lassen bevor ich angekommen bin. Allein sein Anblick hat mich all den Stress und die Auseinandersetzungen der letzten Monate vergessen lassen. Dazu das heiße Bad, das ich mir als allererstes hier gegönnt habe und der ausgiebige Spaziergang mit meinem Australian Shepherd durch den Wald und alles fiel von mir ab. Zumindest nach und nach.

Seit drei Tagen bin ich jetzt hier oben und bereue keine Sekunde davon. Den ganzen Tag in meinem Christmas-Jumper herumliegen oder sitzen, dabei Unmengen von meinen Lieblings-Vanille-Plätzchen in mich reinstopfen – Danke an Mrs. Ginger nochmal – und blutbahnverklebende Mengen Früchtepunsch lassen mich vergessen, wie oft ich mich dafür rechtfertigen musste, Weihnachten alleine feiern zu wollen. Und Silvester direkt dazu.

Angefangen bei meinen Eltern, meinem Opa, der restlichen Familie – bis hin zu meinem – nun Ex – Freund. Tatsächlich hatte ich gedacht oder auch erwartet, dass er nachvollziehen kann, dass ich einfach nur Zeit für mich brauche. Zeit zum Energie tanken und durchatmen, damit wir dann im Januar gemeinsam an unserer Zukunft arbeiten können und vor allem in die Sonne fliegen. Aber Mac war absolut dagegen, dass ich wegfahre. Alleine. Da könnte ich ja sonst was aushecken oder mir sonst wem einladen.

Genau. Ich. Nicht, dass es jemals zur Debatte stand unsere Beziehung nach den fünf Jahren, die wir sie schon geführt haben zu beenden oder in Frage zu stellen. Zumindest war es von meiner Seite immer so. Anscheinend sah Mac das anders. 

„Lizzy, du kannst gerne so viel alleine sein wie du willst – doch aber nicht jetzt. Nicht zu Weihnachten. Nicht wenn ich dich brauche und die Gefahr besteht, mir springen die Serviceleute ab, weil sie Besseres vorhaben.“ Denn genau da lag der Hase begraben. Es ging Mac nicht darum, abends alleine unterm Baum zu hocken und mich immens zu vermissen. Es ging ihm lediglich um seinen Laden und dass ich seinen Service schmeiße. Was zugegeben ein ausschlaggebender Punkt war, wieso ich überhaupt weg wollte. Weit weg. So weit weg, dass er mich nicht mal eben anrufen konnte, dass ich doch einspringe. Nach Hause – also nach Salt Lake City waren es von hier aus über sieben Stunden Fahrt und die werde ich definitiv nicht auf mich nehmen, nur damit sein Geschäft läuft. Würde er das Jahr über besser planen, wäre er netter zu seinen Aushilfen und so verdammt undankbar allem und jedem gegenüber, hätte er nicht jedes Jahr dieselben Probleme.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s